Montag, 22. August 2011

3 Wochen Kamerun

Jetzt bin ich schon seit 3 Wochen in Kamerun. Das Projekt läuft, die Temperaturen sind angenehm, der Regen hält sich in Grenzen und das Essen schmeckt noch.

Ich habe meine erste Magenverstimmung über 2 Tage gut überstanden. Woher die kam, weiß ich allerdings nicht, da Philip, Hannes und ich eigentlich immer dasselbe essen und es den beiden gut ging.

Am Mittwoch gab‘ es ein großes Essen bei dem Präsidenten der Uni, der auch gleichzeitig der Bürgermeister eines der Nachbarorte ist, da gerade französische Geldgeber der Uni zu Besuch waren und wir wurden dazu geladen. Das Essen war sehr lecker und wir hatten mal die Möglichkeit zu sehen, wie die reichen Leute in Kamerun leben, was schon beindruckend war. Die Unterschiede sind riesig.

Am Samstag sind wir ins 1 Stunde entfernte Baffousam gefahren, da dort der nächste Geldautomat ist und wir ziemlich pleite waren. Am Freitagabend hat sich noch Ducle, ein Freund von uns, spontan entschieden mitzukommen, was das Ganze um einiges einfacher gemacht hat. Wir sind dann noch weiter nach Mbouda gefahren, wo wir Ducle’s Familie besucht haben. Gereist sind wir indem wir uns Sitzplätze in Autos gekauft haben und dann von Bangangte nach Baffousam, von Bafoussam nach Mbouda, von Mbouda nach Bafoussam und von Bafoussam nach Bangangte gefahren sind. Zum Glück waren wir zu viert, das heißt bis auf einmal hatten wir immer ein Auto für uns (wir mussten allerdings einen Platz extra bezahlen, da normalerweise 6 bis 7 Leute in eine Auto gequetscht werden) . Das andere war ein Kleinbus der bis über die Kapazitäten mit Menschen gefüllt wurde.

Am Sonntag haben wir ein wenig zu Fuß die Gegend erkundet und Wäsche gewaschen und gebügelt. Sonntagabend waren wir bei Ducle zum Essen und er hat uns ein Video von der Beerdigung seines Vaters gezeigt, wo traditionelle afrikanische Tänze getanzt wurden.

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