Dieses Wochenende sind wir am Samstagmorgen mit unserem Freund Ducle nach Dschang gefahren, seinem Heimatort. Dschang liegt im Hochland Westkameruns, im französischsprachigen Teil des Landes, auf einer Höhe von 1380 m. Die Stadt gehört politisch zur Provinz Ouest und hat rund 70.000 Einwohner. Die Stadt wurde von den Deutschen mitgestaltet und es ist etwas deutscher Einfluss erkennbar. Außerdem gibt es dort eine Universität, viel spannender ist es aber nicht. Abends sind wir dann nach Bafoussam gefahren und haben bei Armand’s Schwester übernachtet, da wir am nächsten Morgen nach Bamenda wollten und das dauert mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Bangangté aus zu lange.
Am Sonntag sind wir dann nach Bamenda gefahren. Bamenda ist die größte Stadt des kamerunischen Westens mit 190.000 Einwohnern und liegt inmitten hoher Berge. Es ist die Hauptstadt der englisch-sprachigen Provinz Northwest und ist umgeben von Wasserfällen. Die Stadt ist eine Hochburg der Opposition und wichtiges Zentrum der Landwirtschaft und des Handwerks.
Wir haben eine kleine Wanderung zu einem der Wasserfälle gemacht, was sehr schön war. Leider fing es 10 Minuten nachdem wir wieder in der Stadt waren an zu regnen. Und wenn es hier regnet, regnet es, doll und lange. Uns blieb nichts anderes übrig als die Heimreise nach Bangangté anzutreten.
Das Projekt läuft weiterhin gut und auch der Bericht ist praktisch fertig. Gesundheitlich sind wir alle auf der Höhe.
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